Am 20. April will die neofaschistische NPD vier Kundgebungen in Niedersachsen und Harburg durchführen. Neben Göttingen, Hannover, einer „Überraschungsstadt“ (Hamburg-Harburg) wird auch Lüneburg als Kundgebungsort der Nazis genannt. Die NPD will ab 16 Uhr ihre widerliche Show in Lüneburg durchziehen.
Die
Nazis haben ihre Kundgebung zunächst auf dem Marktplatz angemeldet.
Dies hat die Stadt Lüneburg abgelehnt, da dort noch der Wochenmarkt
stattfindet. Stattdessen wurde der NPD jetzt ein Teil des
Liebesgrunds (Park in Lüneburg) angeboten.
Wo
auch immer die NPD es am Samstag versuchen will, sie wird mit
antifaschistischem Widerstand rechnen müssen. Wir werden genau dort
protestieren, wo die NPD ihre Hitlerverehrung und ihren Rassismus
kundtun will. Sei dabei!
Keine Bühne für völkischen & nationalistischen Identitätsrock!
Am 21. April 2019 will die südtiroler Band „Frei.Wild“ im Rahmen ihrer „Zurück in die Clubs Tour“ in der Uelzener Jabelmannhalle auftreten. Das Konzert ist mittlerweile ausverkauft und so werden an diesem Abend einige hundert Fans dieser Band in Uelzen erwartet, deren Spektrum sich von sich selbst als „unpolitisch“ verstehenden „Deutschrock“-Fans über so genannte „Patrioten“ und Rocker bis hin zu Neonazis erstreckt. Ein breites Bündnis von verschiedenen Organisationen, Initiativen, Parteien und Einzelpersonen fordert die Absage des Konzerts und hat sich mit einem entsprechenden Offenen Brief an den Betreiber der Jabelmannhalle gewendet. Gegen das Konzert soll am Ostersonntag auch auf die Straße gegangen werden:
Gegen die AfD-Veranstaltung 26.02.19 in Bleckede (Ortsteil Garlstorf)!
Für den 26. Februar 2019 kündigt die Lüneburger „Alternative für Deutschland“ (AfD) eine erneute Veranstaltung an. Thema soll diesmal eine „Alternative Außen- und Verteidigungspolitik im deutschen Interesse“ sein. Dazu kündigen die Rechten ihre Bundestagsabgeordneten Paul Hampel und Jens Kestner sowie die beiden regionalen AfD´ler Stephan Bothe und Stefan Schulte an. Nachdem es in der Vergangenheit immer wieder antifaschistische Aktionen gegen die Veranstaltungen der AfD in Lüneburg gab, verzichtet die Partei diesmal darauf den Veranstaltungsort vorher bekannt zugeben. So will mensch Proteste verhindern.
Nachdem
der zunächst geplante Veranstaltungsort bekannt geworden war und
antifaschistische Proteste angekündigt wurden, hat der Betreiber
eines Gasthauses in Handorf, die AfD vor die Tür gesetzt.
Daraufhin
kündigte die AfD auf ihren Seiten an, dass die Veranstaltung an
einem anderen Ort im Landkreis Lüneburg stattfinden soll und
erklärt, dass es jetzt eine geschlossene Veranstaltung und die
Teilnahme nur mit Voranmeldung und Bestätigung möglich sei.
Nun soll die Veranstaltung im „Dörfergemeinschaftshaus Elbmarsch“ in Garlstorf, einem Ortsteil von Bleckede, stattfinden. Garlstorf liegt in der schönen Elbtalaue zwischen Wendewisch und Brackede. Das Dörfergemeinschaftshaus wird von der Stadt Bleckede betrieben.
Ob
Lüneburg, Handorf oder jetzt Bleckede, wo auch immer die AfD sich am
26. Februar 2019 verkriechen versucht, antifaschistische Proteste
werden sie nicht verhindern.
Kundgebung gegen die AfD-Veranstaltung:
Dienstag, 26.02.2019 – 19 Uhr – Vor dem Dörfergemeinschaftshaus in Bleckede-Garlstorf (Dorfstr. 56)
Der 8. März als internationaler Frauen*kampftag steht weltweit für den Kampf für rechtliche, politische und wirtschaftliche Gleichstellung, das Recht auf körperliche Unversehrtheit und ein selbstbestimmtes Leben. Die Wurzeln des 8. März liegen in den Frauen*kämpfen Anfang des letzten Jahrhunderts. 1910 rief die Kommunistin Clara Zetkin dazu auf, jährlich einen internationalen Frauen*kampftag durchzuführen. Seitdem gehen jedes Jahr Millionen Frauen* weltweit auf die Straßen im Kampf gegen Patriarchat, Gewalt, Sexismus, Kapital und Herrschaft.
In
Zeiten erstarkender reaktionärer Bewegungen, die bisherige
Errungenschaften der feministischen Bewegung rückgängig zu machen
drohen, scheint dieser Kampf wichtiger denn je. Auf der ganzen Welt
schließen sich deshalb rund um den 8. März Frauen* und Queers
zusammen, um gemeinsam zu streiken – denn trotz Frauen*wahlrecht
und theoretischer Chancengleichheit in Beruf und Bildung in vielen
Ländern sind es immer noch wir, die am stärksten von Ausbeutung und
Unterdrückung betroffen sind.
8. März 2019 – Kundgebung in Lüneburg – 13 Uhr – Marktplatz