Antifaschistische Aktion Lüneburg/Uelzen

Gemeinsam gegen AfD und Rechtsruck

Am 20. November 2018 will die AfD in Räumlichkeiten der lüneburger Volkshochschule in der Sülztorstraße eine Informationsveranstaltung durchführen. Die beiden Landtagsabgeordneten Klaus Wiechmann und Stephan Bothe sind für die Veranstaltung unter dem Motto „UN-Migrationspakt stoppen!“ angekündigt und sollen den Rassismus ihrer Partei in die Welt blasen. Diese rassistische Stimmungsmache ist brandgefährlich und deswegen rufen wir dazu auf, gemeinsam mit uns gegen die Veranstaltung der AfD auf die Straße zu gehen.

Kundgebung gegen die AfD-Veranstaltung:

Dienstag, 20. November 2018  –  18 Uhr

Sülztorstraße 21-23 (Post / VHS) – Lüneburg

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Nie wieder Krieg – Nie wieder Faschismus!

Das Gedenken schützen – NS-Verherrlichung stoppen!

Ein Auftreten der AfD verhindern!

In den letzten zwei Jahren konnte die AfD an den „offiziellen“ Veranstaltungen der Hansestadt Lüneburg anlässlich des „Volkstrauertages“ am „Mahnmal für die Opfer der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft“ ungestört teilnehmen. Am diesjährigen „Volkstrauertag“ soll gegen ein Auftreten der AfD am Lüneburger Mahnmal für die Opfer des Faschismus Stellung bezogen und gegen den Missbrauch des Gedenkens, die Verhöhnung der Opfer des Faschismus und einen gesellschaftlichen Rechtsruck Haltung gezeigt werden. Dafür rufen wir zur Teilnahme an der „offiziellen Gedenkveranstaltung“ der Hansestadt Lüneburg auf, um dort mahnend deutlich zu machen, dass aus dem Gedenken an die Opfer des Faschismus die Verpflichtung zum antifaschistischen Widerstand erwächst. Eine antifaschistische Kundgebung wurde von der Hansestadt Lüneburg untersagt. Infos, Hintergründe und aktuelle Entwicklungen finden sich unter dem Aufruf


Sonntag, 18. November 2018 – 12 Uhr

Mahnmal in der Lindenstraße – Lüneburg 

Aktuelle Informationen I Aufruf I Hintergründe


 

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Keine Räume für Rechte

Lüneburger Antifagruppen zum Herbstseminar der rechten „Stiftung Bildung und Erinnerung“ im Tagungshotel Seminaris

Update [05.11.2018]: Vertriebene vertrieben! Das Tagungshotel Seminaris hat die Rechten vor die Tür gesetzt. Das Seminar von Wilhelm von Gottberg und seiner Stiftung kann dort nicht mehr stattfinden. Er selbst kündigt an, das er sich einen neuen Tagungsort suchen will. Sollte ihm dies gelingen, dann finden dort die antifaschistischen Interventionen gegen Revanchismus und Geschichtsrevisionismus statt.

Vom 16. bis 18. November plant die Stiftung des ehemaligen Vertriebenfunktionärs und heutigen AfD-Bundestagsabgeordneten Wilhelm von Gottberg ihr Herbstseminar im Lüneburger Seminaris-Hotel. Unter dem Motto Die deutsche „Revolution“ vor 100 Jahren (1918) – Von der Monarchie zur Republik soll Geschichte umgedeutet werden und somit der Geschichtsrevisionismus auch der AfD theoretisch unterfüttert werden. Die „Stiftung Bildung und Erinnerung“ dient dem rechten Rand der Vertriebenenverbände als Forum für geschichtsrevisionisistche und revanchistische Postionen. Wilhelm von Gottberg will seine Stiftung nun offensichtlich auch an die rechte AfD annähern.

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Ew nikarin roja me taribikin – Sie werden unseren Tag nicht verdunkeln können!

Zum zwanzigsten Todestag von Andrea Wolf – Ronahi

Am 23. Oktober 1998 wurde Andrea Wolf gemeinsam mit mindestens 24 weiteren Kämpfer*innen
 der kurdischen Guerilla in den Bergen Kurdistans bei einem Massaker ermordet.
 Sie wurde mit mindestens zwei weiteren Kämpferinnen lebend gefangen genommen, verhört und zu Tode gefoltert, anschließend wurden ihre Leichen weiter misshandelt und verstümmelt.
 Zu Andrea und den über 40 Menschen, die vom 22. bis 24. Oktober 1998 in den Bergen von Catak ermordet wurden, kommen tausende und tausende weitere gefolterte, verschwundene und ermordete Menschen dazu, die in den letzten Jahren in der Türkei und in Kurdistan von der türkischen Armee getötet wurden.

Andrea Wolf – Ronahi hatte sich als Internationalistin der kurdischen Frauenarmee und der PKK angeschlossen, um gemeinsam zu kämpfen.

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Geeint und geschlossen gegen die AfD – wir machen weiter!

Solidarität mit den von Ordnungswidrigkeitsverfahren betroffenen Menschen

Nach den antifaschistischen Protesten gegen die AfD-Veranstaltung am 6. September 2018 im Lüneburger Glockenhaus, haben nun verschiedene Menschen Post von der Polizei bzw. Hansestadt Lüneburg erhalten. Ihnen wurde eröffnet, dass ihnen „Ordnungswidrigkeiten“ vorgeworfen werden und für diese Verfahren auch gleich Anhörungsbögen zu gesendet.

Zum einen richten sie die Verfahren gegen Menschen die im Glockenhaus waren und von der Polizei kontrolliert wurden. Ihnen wird jetzt ein Verstoß gegen §21 Abs. 1 Nr. 2 des Niedersächsischen Versammlungsgesetz vorgeworfen. Sie sollen durch Zwischenrufe die Veranstaltung der Rechten gestört haben. Außerdem wird einem Menschen vorgeworfen, eine Versammlung ohne fristgerechte Anzeige durchgeführt zu haben (Verstoß gegen §21 Abs. 1 Nr. 4 NversG).

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