Antifaschistische Aktion Lüneburg/Uelzen

Io sto con la sposa (An der Seite der Braut)

Montag, 11. Dezember 2017

Io sto con la sposa (An der Seite der Braut)

Im Rahmen der Film- und Vortragsreihe „Abschiebungen: Von Willkommenskultur und Grenzschließungen“

SCALA Programmkino

Apothekenstraße 17
Lüneburg
Presseberichte zum Film:
http://www.taz.de/!5200505/
http://jungle-world.com/artikel/2014/22/49957.html

19:00
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Die AfD und der Antifeminismus

Dienstag, 12. Dezember 2017

Die AfD und der Antifeminismus

Themen, Protagonist*innen, Widersprüche

Veranstaltung mit Eike Sanders vom apabiz (antifaschistisches pressearchiv und bildungszentrum berlin e.v.)

19 Uhr

Universität Lüneburg

Raum C 14.006

Universitätsallee 1 (vormals Scharnhorststraße)

Lüneburg


19:00
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STOP WARS ON MIGRANTS – BEENDET GEWALT GEGEN MIGRANT_INNEN!

Montag, 18. Dezember 2017

STOP WARS ON MIGRANTS – BEENDET GEWALT GEGEN MIGRANT_INNEN!

DEMONSTRATION AM 18.12.2017 IN LÜNEBURG

17 UHR – VOR DEM BÜRGERAMT


17:00
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KEIN SCHWEIGEN! KEIN VERGESSEN!

Donnerstag, 21. Dezember 2017

KEIN SCHWEIGEN! KEIN VERGESSEN!

Kundgebung zum Gedenken an Ramazan Avci

18 Uhr
Ramazan-Avcı-Platz – (S-Bahnhof Landwehr) – Hamburg

Am 21.12.1985 wurde Ramazan Avcı zusammen mit seinem Bruder und einem Freund am Bahnhof Landwehr aus einer bekannten Skinheadkneipe heraus angegriffen. Sein Bruder und der Freund konnten in letzter Sekunde in einen Linienbus fliehen, der ebenfalls von den Nazis angegriffen wurde. Ramazan Avcı rannte auf die Fahrbahn und wurde von einem Auto erfasst und meterweit durch die Luft geschleudert. Nach dem er auf der Straße aufschlug, liefen mindestens drei Skins auf ihn zu. Ramazan Avcı wurde auf dem Boden liegend mit Baseballschlägern, Axtknüppeln und Fußtritten brutal malträtiert und verstarb am 24.12.1985 an den Folgen dieser Schläge im Krankenhaus. Wenige Tage später wurde sein Sohn geboren, der nach ihm benannt wurde.

Wir wollen an diesem Tag Ramazan Avcı gedenken und an andere Opfer von rassistischen Übergriffen erinnern. Die Familie Avcı wünscht sich, dass bei der Kundgebung vornehmlich Familienangehörige von Opfern rassistischer Gewalt zu Wort kommen. Ein Beitrag in Form von Blumen (Rosen) ist erwünscht.

Initiative zu Gedenken an Ramazan Avcı, vollständiger Aufruf hier

 


18:00
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Veranstaltung zum Holocaust-Gedenktag in Uelzen

Samstag, 27. Januar 2018

Veranstaltung zum Holocaust-Gedenktag in Uelzen

Vortrag und Ausstellung „Zwangssterilisation in Lüneburg und Umgebung“

Aus Anlass des Holocaust-Gedenktages am 27. Januar wird die Geschichtswerkstatt Uelzen wie in den vergangenen Jahren zusammen mit der Stadt Uelzen eine Gedenkveranstaltung durchführen. Die Veranstaltung beginnt um 18.00 Uhr am Mahnmal auf dem Herzogenplatz. Musikalisch begleitet von Susanne Niebuhr, wird allen Opfern des NS-Regimes gedacht, dabei besonders an Uelzener Verfolgte erinnert.

Im Anschluss lädt die Geschichtswerkstatt Uelzen um 18.30 Uhr zu einem Vortrag in den Saal des Rathauses ein. Frau Dr. Carola Rudnick, die Leiterin der „Euthanasie“-Gedenkstätte Lüneburg, wird eine Einführung in das Thema „Zwangssterilisation in Lüneburg und Umgebung“ geben. Im Anschluss wird im Foyer des Rathauses die gleichnamige Sonderausstellung eröffnet, die bis zum 9. Februar dort zu sehen sein wird. Frau Dr. Rudnick wird begleitet von Pflegeschülerinnen und Pflegeschülern der Gesundheits- und Krankenpflegeschule Uelzen, die im Anschluss an den Vortrag Einzelschicksale präsentieren werden. Die Schüler und Schülerinnen haben im Oktober 2017 die Gedenkstätte Lüneburg besucht und für die Sonderausstellung in Uelzen verschiedene Biografien von Menschen zusammengestellt, die Opfer dieser rassenhygienischen Maßnahme wurden. Da Uelzen im Einzugsgebiet der damaligen Heil- und Pflegeanstalt Lüneburg sowie im Gerichtsbezirk des Erbgesundheitsgerichtes Lüneburg lag, gibt es unter den Opfern auch Personen, die aus der Stadt und dem Landkreis Uelzen stammten.

Die „Euthanasie“-Gedenkstätte befindet sich seit dem Jahr 2004 auf dem Gelände der heutigen Psychiatrischen Klinik Lüneburg im ehemaligen Badehaus am Wasserturm.

Hier wurden seit den 30er- Jahren viele Patienten Opfer der Zwangssterilisation nach dem so genannten „Gesetz zur Verhütung erbkranken Nachwuchses“. Mit Kriegsbeginn wurde das Ausmaß der staatlich organisierten Verbrechen erweitert. 1941 wurden etwa 500 Patienten der Anstalt Lüneburg im Rahmen der „Aktion T4“ zu einer Tötungsanstalt transportiert. Außerdem wurde in der Anstalt im Herbst 1941 die „Kinderfachabteilung“ eingerichtet, in der über 300 Kinder aus Norddeutschland getötet wurden. Weitere Opfer waren ausländische Patienten aus Norddeutschland, die 1944 in Lüneburg gesammelt und einer Tötungsstätte zugeführt wurden.

Die bereits zu Anfang des Jahres 2017 im Landgericht Lüneburg gezeigte Ausstellung dieses bisher eher wenig beachteten Themas basiert auf den Forschungsergebnissen von Studierenden der Universität Hannover und Schüler/innen der Schule für Pflegeberufe des Klinikums Lüneburg, von denen mehr als 1.200 Akten des ehemaligen Erbgesundheitsgerichtes Lüneburg erfasst und ausgewertet wurden.


18:00
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