Antifaschistische Aktion Lüneburg/Uelzen

Die AfD ist eine “rechtsextreme” Partei!

Offener Brief der Antifaschistischen Aktion Lüneburg / Uelzen

Was eigentlich unstrittig sein sollte, ist für Teile des Lüneburger Stadtrates eine ungehörige Behauptung. Da wird die AfD zum Teil eher als strategische Mehrheitsbeschafferin für die vermeintlichen Demokrat*innen angesehen, als klarer Feind demokratischer Prinzipien.

Das die AfD eine Partei mit offenkundigen faschistischen Tendenzen ist, beweist ihr Mitglied Martin Dingeldey immer wieder aufs Neue. Zuletzt veröffentlichte er auf seiner Facebookseite ein Bild einer V2-Rakete. Dingeldey sitzt für die rechte Partei im Rat der Stadt Lüneburg sowie im Kreistag des Landkreises Lüneburg.

Aus aktuellem Anlass hat die Antifaschistische Aktion Lüneburg / Uelzen einen Offenen Brief an die Fraktionen im Stadtrat und Kreistag veröffentlicht.

Auch das Lüneburger „Netzwerk gegen Rechts“ nimmt in einem Offenen Brief an die Ratsmitglieder des Lüneburger Stadtrats Stellung. Dabei beziehen sie sich auf den Entzug des Rederechts für das Ratsmitglied Michèl Pauly (DIE LINKE. Lüneburg).

Offener Brief und Bildbelege:

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In Solidarität mit den Betroffenen: Gegen Antisemitismus und rechten Terror!

Mahnwache:

Freitag, 11. Oktober 2019 – 19 Uhr

Gedenkstätte am Ort der ehemaligen Synagoge

Reichenbachstraße / Ecke Am Schifferwall – Lüneburg

Am 9. Oktober 2019 kam es zu einem antisemitischen Anschlag auf die Synagoge in Halle. Bei diesem Angriff ist eine junge Frau erschossen worden, bei einem zweiten Angriff auf einen Imbiss unweit der Synagoge ein Mann. Der Täter versuchte in die Synagoge einzudringen, wo rund 80 Menschen zu den Jom Kippur Feierlichkeiten versammelt waren. Er habe, berichten Augenzeugen, auch versucht, auf den jüdischen Friedhof zu gelangen, und Sprengsätze vor der Synagoge deponiert. Augenzeugen beschrieben den Täter als schwer bewaffnet, auf Videoaufnahmen ist ein Mann mit Helm und in Kampfanzug zu sehen, der mehrere Schüsse abfeuert. Der Täter hatte nach dem Vorbild des Rechtsterroristen, der im Frühjahr im neuseeländischen Christchurch 51 Menschen ermordete, eine GoPro-Kamera auf seinem Helm montiert und streamte den Terroranschlag live. Der Täter veröffentlichte vor den Morden seine menschenverachtenden Gedanken und machte deutlich, dass et viel Jüd*innen töten wollte.

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Schluss mit den Nazitreffen in Eschede

Am 28. September 2019 will die niedersächsische NPD ein „Erntedankfest“ in Eschede durchführen. Auch wenn im Herbst die Blätter braun werden, dürfen die braunen Umtriebe von NPD und Co. in Eschede nicht geduldet werden.

Demonstration gegen das Nazitreffen: Samstag, 28. September 2019

14 Uhr – Eschede – Bahnhof

(Zwischenkundgebung in Sicht- und Hörweite des Gehöfts des NPD-Landesverbands)

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Keine Ruhe für die AfD! Aufstehen gegen Rassismus & Faschismus!

Für den 26. August 2019 lädt die „Alternative für Deutschland“ zu einer öffentlichen Veranstaltung in die Stadthalle Uelzen ein.

Um gegen die rechte Partei und ihre nationalistischen, rassistischen und reaktionären Inhalte zu protestieren, wird aus diesem Anlass eine Kundgebung vor der Stadthalle in Uelzen stattfinden. Unter dem Motto „Keine Ruhe der AfD – Aufstehen gegen Rassimus & Faschismus!“ soll der AfD die Rote Karte gezeigt werden.

Kundgebung gegen die AfD-Veranstaltung:

Montag, 26. August 2019 – 18:30 Uhr – Stadthalle – Uelzen

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Eine Welt des Friedens und der Freiheit ist unser Ziel

Am 1. September jährt sich zum 80. Mal der Jahrestag, an dem Nazi-Deutschland mit dem Überfall auf Polen den Zweiten Weltkrieg begann. Als Mahnung aus den Verheerungen der Kriege, wurde dieser Tag zum Antikriegstag umgewidmet. Gemeinsam mit euch wollen wir uns den bundesweit demonstrierenden Menschen auch in diesem Jahr anschließen, um gegen Aufrüstung, Krieg und Vertreibung zu demonstrieren.

Demonstration anlässlich des Antikriegstags:

Samstag, 31. August 2019

11:55 Uhr – Clamartpark – Lüneburg

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