Wie in den vergangenen Jahren zuvor, veranstaltete die regionale NPD wieder eine „Heldengedenk“-Veranstaltung. Zu dieser faschistischen Zusammenkunft kamen 25 Nazis im Dorf Langeloh in der Nähe von Schneverdingen (Heidekeis) zusammen. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer kamen aus den Landkreisen Celle, Harburg-Land, Heidekreis (Soltau-Fallingbostel) und Lüneburg. Redner auf dem Friedhof war Manfred Börm aus Handorf, der zur Zeit kommissarischer Landesvorsitzender der niedersächsischen NPD ist. (mehr …)
Kurz vor dem diesjährigen „Volkstrauertag“ wurde das Mahnmal für die ermordeten Jüdinnen und Juden in Bleckede mit Hakenkreuzen beschmiert. Das Mahnmal im Schlosspark erinnert an 11 Jüdinnen und Juden aus Bleckede die in den Jahren von 1940 bis 1945 in Auschwitz, Sobibor, Terezín (Theresienstadt) und Riga ermordet wurden. Das Mahnmal wurde erst am 3. Juli 2011 eingeweiht. (mehr …)
Am gestrigen Abend wurde unser Netzwerkpartner und Mitstreiter Olaf Meyer von Nazis attackiert und mit einem Messer verletzt.
Olaf Meyer arbeitet seit Jahren als Vertreter der Antifaschistischen Aktion Lüneburg-Uelzen und der VVN/BdA unter anderem im Lüneburger Bündnis für Demokratie/Netzwerk gegen Rechtsextremismus mit uns zusammen gegen die extreme Rechte. Der Angriff erfolgte, nachdem er gerade das VVN/BdA Büro im Lüneburger Gewerkschaftshaus verließ.
Unserem Mitstreiter Olaf Meyer gilt unsere uneingeschränkte Solidarität. Die feige Messerattacke ist nicht nur ein Angriff auf ihn, sondern auf uns alle.
Die erschreckende und offensichtliche Brutalität der Nazis wird für uns der Ansporn sein, um so mehr gegen die extreme Rechte aktiv zu werden. Wir lassen uns nicht einschüchtern!
Faschismus ist keine Meinung, sondern ein Verbrechen!
Für alle Kolleginnen und Kollegen im Gewerkschaftshaus Matthias Richter-Steinke
DGB-Regionsgeschäftsführer
30.08.2012
Am Abend des 29. August 2012 wurde der Lüneburger Antifaschist Olaf Meyer von zwei Nazis hinterrücks angegriffen und mit einem Messer verletzt.
Nachdem er das Gewerkschaftshaus in der Heiligengeiststrasse verließ, traten zwei Personen von hinten an ihn heran und sprachen ihn mit seinem Namen an. Als er sich daraufhin umdrehte, stach eine der Personen mit einem Messer auf ihn ein. Durch eine schnelle Armbewegung konnte der Messerstich abgewehrt werden und es kam nur zu einer Schnittwunde am Unterarm. Die Verletzung musste später im Krankenhaus versorgt werden. (mehr …)