Antifaschistische Aktion Lüneburg/Uelzen

Naziaufmarsch in Lüneburg

Nachdem ein zentraler Naziaufmarsch am 2. Juni 2007 in Schwerin verboten blieb, wichen Neonazis auf andere Städte aus und führten in mindestens 14 Orten spontane kleinere Aufmärsche durch. So versammelten sich in Berlin, Boizenburg, Dortmund, Greifswald, Güstrow, Lauenburg, Lübbenau, Lübz, Lüneburg, Osterburg, Potsdam, Wismar und Wittenberge Anhänger der NPD und parteiungebundener Kameradschaften. Im niedersächsischen Lüneburg fand der größte dieser Aufmärsche statt. (mehr …)

HDJ in Lüneburg

Neonazistische Jugendorganisation besucht Lüneburger Salzmuseum

Am 4. März 2006 besuchte eine Gruppe der neonazistischen „Heimattreuen Deutschen Jugend“ (HDJ) das Lüneburger Salzmuseum. Die 17köpfige Gruppe bestand vor allem aus Kindern und Jugendlichen. Angeführt wurden sie von zwei jungen Erwachsenen.

Um 13.30 Uhr tauchten sie vor dem Salzmuseum auf und waren zu ein Führung angemeldet. Während eine Gruppe zu Fuß zum Museum gelangte, wurden fünf Kinder mit einem VW-Bus zum Museum gefahren. Dieser VW-Bus gehört dem Nazi-Funktionär und stellvertretenden niedersächsischen Landesvorsitzenden der NPD, Manfred Börm aus Handorf.

Die Gruppe setzte sich aus Kindern und Jugendlichen aus den Landkreisen Harburg-Land (Winsen-Luhe) und Lüneburg zusammen. (mehr …)

Quo vadis SPB?

Für den 16. Dezember 2006 lud Hans-Gerd Wiechmann zu einer Weihnachtsfeier des „Sozialpatriotischen Bündnis Lüneburg“ ein. Für die Veranstaltung mit einem Essen für 12 Euro wurde als prominenter Gast der stellvertretende Bundesvorsitzende und MdL in Sachsen, Holger Apfel, angekündigt. Doch offensichtlich kam dieser Einladung niemand nach. Hans-Gerd Wiechmann verbrachte den Abend Zuhause. (mehr …)

Tag der Resvervisten

Geschichtsrevisionisten im Reservistenverband in Lüneburg

Am 23. September 2006 fand in Lüneburg ein sogenannter „Tag der Reservisten“ auf dem Platz Am Sande statt. Die Veranstaltung, die von der regionalen Bezirksgruppe des Verbands der Reservisten ausgerichtet worden war, stand unter der Schirmherrschaft des parlamentarischen Geschäftsführers der CDU-Landtagsfraktion und CDU-Kreisvorsitzenden, Bernd Althusmann. (mehr …)

Kommunalwahl

Bei der letzten Niedersächsischen Kommunalwahl errang das neofaschistische Wahlbündnis „UWL / Bündnis Rechte“ am 10. September 2006 zwei Mandate im Landkreis Lüneburg. 1,5 % der Stimmen genügten Christian Berisha, um in den Kreistag einzuziehen. Mit 4,4 % zog Christian Groß in den Gemeinderat vom Amt Neuhaus ein.

Auch wenn es bislang ruhig um diese beiden extrem rechten Personen ist und von ihnen keine ernstzunehmenden Aktivitäten ausgingen, dienen solche Mandate zur Festigung neofaschistischer Strukturen und bieten eine Möglichkeit der – wenn auch bescheidenen – Einflussnahme.